Banken-Arbeitgeber legen Gehaltsangebot vor

Frankfurt/Main
2.11.2026
  • Erhöhung der Tarifgehälter um 4,2 Prozent bei einer Laufzeit von 36 Monaten
  • Dr. Thomas A. Lange: „Faires Angebot in herausfordernden Zeiten“

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Im zweiten Verhandlungstermin der Banken-Tarifrunde 2026 haben die Arbeitgeber ein Gehaltsangebot vorgelegt. Es sieht ab Mitte 2027 eine Erhöhung der Tarifgehälter in zwei Stufen um insgesamt 4,2 Prozent bei einer Laufzeit von 36 Monaten vor.

„Das ist in diesen herausfordernden Zeiten ein faires Angebot“, sagte Dr. Thomas A. Lange, Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber. Die jüngste Gehaltserhöhung liege gerade einmal vier Monate zurück und verschaffe den Beschäftigten aktuell angemessene Entgeltsteigerungen. Die nächste Anhebung sei deshalb für das kommende Jahr vorgesehen. Dabei müssten sich künftige Gehaltsschritte an den besonderen Rahmenbedingungen im privaten Bankgewerbe orientieren.

Dr. Thomas A. Lange: „Unsere Institute stehen unter erheblichem Druck durch harten Wettbewerb, hohe Investitionen in neue Technologien und enorme geopolitische Risiken. Jedes Überziehen beim Gehalt hätte deshalb Auswirkungen auf die Beschäftigung in unserer Branche.“ Essenziell sei auch eine lange Laufzeit, um allen Beteiligten Planungssicherheit zu verschaffen.

Gleichzeitig warben die Arbeitgeber erneut dafür, sich auf die Gehaltsfrage zu konzentrieren. Insbesondere die weitreichenden Forderungen zur Umwandlung von Gehalt in Freizeit, zu erweitertem Kündigungsschutz und zusätzlicher Regulierung bei der Einführung von KI seien im derzeitigen Umfeld nicht vertretbar.

Die Verhandlungen werden am 23. November in Berlin fortgesetzt.

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Dem AGV Banken gehören rund 100 Institute (Großbanken, Regionalbanken, Pfandbriefbanken, Spezialbanken, Privatbankiers und Bausparkassen) mit rund 135.000 Beschäftigten an. Der Arbeitgeberverband vertritt die sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder, schließt als Tarifträger auf Bundesebene Tarifverträge mit den Gewerkschaften ab, informiert und berät die Mitgliedsinstitute und vertritt sie vor Arbeits und Sozialgerichten in Grundsatzfragen. Darüber hinaus nimmt er die sozialpolitischen Belange des privaten Bankengewerbes gegenüber Regierungs- und Verwaltungsstellen wahr. Der AGV Banken unterstützt seine Mitglieder in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und berät die zuständigen Ministerien bei der Entwicklung von einschlägigen Gesetzen und Ausbildungsordnungen.

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