Die europäischen Sozialpartner des Bankgewerbes haben als erste Branche eine gemeinsame Erklärung zu den Beschäftigungsaspekten künstlicher Intelligenz verabschiedet. Die Botschaft: Innovationen und die Interessen der Beschäftigten stehen gleichermaßen im Mittelpunkt – und den Sozialpartnern kommt eine besondere Rolle zu, beides miteinander in Einklang zu bringen.

Banking 2030: innovativ und menschen- gerecht

Die europäischen Sozialpartner des Bankgewerbes haben als erste Branche eine gemeinsame Erklärung zu den Beschäftigungsaspekten künstlicher Intelligenz verabschiedet. Die Botschaft: Innovationen und die Interessen der Beschäftigten stehen gleichermaßen im Mittelpunkt – und den Sozialpartnern kommt eine besondere Rolle zu, beides miteinander in Einklang zu bringen.

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Die europäischen Sozialpartner des Bankgewerbes haben als erste Branche eine gemeinsame Erklärung zu den Beschäftigungsaspekten künstlicher Intelligenz verabschiedet. Die Botschaft: Innovationen und die Interessen der Beschäftigten stehen gleichermaßen im Mittelpunkt – und den Sozialpartnern kommt eine besondere Rolle zu, beides miteinander in Einklang zu bringen.
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Die europäischen Sozialpartner des Bankgewerbes haben als erste Branche eine gemeinsame Erklärung zu den Beschäftigungsaspekten künstlicher Intelligenz verabschiedet. Die Botschaft: Innovationen und die Interessen der Beschäftigten stehen gleichermaßen im Mittelpunkt – und den Sozialpartnern kommt eine besondere Rolle zu, beides miteinander in Einklang zu bringen.
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Die europäischen Sozialpartner des Bankgewerbes haben als erste Branche eine gemeinsame Erklärung zu den Beschäftigungsaspekten künstlicher Intelligenz verabschiedet. Die Botschaft: Innovationen und die Interessen der Beschäftigten stehen gleichermaßen im Mittelpunkt – und den Sozialpartnern kommt eine besondere Rolle zu, beides miteinander in Einklang zu bringen.
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Pressemitteilungen

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2024
Berlin
Europäische Sozialpartner des Bankgewerbes verabschieden gemeinsame Erklärung zu den Beschäftigungsaspekten künstlicher Intelligenz

Die europäischen Sozialpartner des Bankgewerbes haben am Dienstag als erste Branche eine gemeinsame Erklärung zu den Beschäftigungsaspekten künstlicher Intelligenz (KI) verabschiedet. Darin betonen sie die Notwendigkeit technischer Innovationen ebenso wie Einflussmöglichkeiten der Beschäftigten bei der Einführung und Anwendung von KI. Die Sozialpartner treten für einen verantwortungsvollen, transparenten und unvoreingenommenen Einsatz von KI ein, der die Letztentscheidung des Menschen respektiert („human-in-control principle“). Darüber hinaus unterstreichen sie die Bedeutung des sozialen Dialogs zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf allen Ebenen, um die Arbeitsbedingungen bei fortschreitender Digitalisierung und der Anwendung neuer Technologien angemessen zu gestalten.  

Die Erklärung wird auf Arbeitgeberseite getragen vom Banking Committee for European Social Affairs (BCESA), das unter dem Dach der Europäischen Bankenvereinigung EBF die Interessen des privaten Bankgewerbes vertritt, sowie den europäischen Spitzenverbänden der Sparkassen und der Genossenschaftsbanken, der European Savings Banks Group (ESBG) und der European Association of Co-Operative Banks (EACB). Für die Arbeitnehmerseite war die internationale Gewerkschaft UNI an den Gesprächen beteiligt. Der AGV Banken, seit 2013 im Vorsitz des BCESA, hat die Arbeiten an der Erklärung federführendbegleitet.

„Diese gemeinsame Erklärung ist die Basis für die Banken-Arbeitswelt der Zukunft, in der sowohl Innovationen als auch unsere Beschäftigten im Mittelpunkt stehen“, sagt Dr. Jens Thau, Stv. Hauptgeschäftsführer des AGV Banken und als BCESA-Chairman Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite. „Mit diesen Leitlinien zum verantwortungsvollen Einsatz von KI stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der Banken und ihre Attraktivität als Arbeitgeber. “Zugleich sei die Erklärung ein Meilenstein für den sektoralen sozialen Dialog als gelebte branchenbezogene Sozialpartnerschaft auf europäischer Ebene. Dr. Jens Thau: „Das Ergebnis zeigt, dass wir als Banken-Sozialpartner schlagkräftig sind und passgenaue Lösungen für unseren Sektor erarbeiten. Diese Ebene gilt es zu stärken und auszubauen.“

Die aktuelle Erklärung zu den Beschäftigungsaspekten von KI baut auf wichtigen Erklärungen der europäischen Banken-Sozialpartner auf, die in den vergangenen Jahren verabschiedet wurden, etwa zu Telearbeit (2017), den Auswirkungen der Digitalisierung auf Beschäftigung (2018) und zu Fernarbeit inklusive mobiler Arbeit (2021). Sie stützt sich auf Erkenntnisse aus dem zweijährigen, von der EU-Kommissionfinanzierten Sozialpartner-Projekt „Banking in 2030: Wie werden die aktuellen globalen Trends und insbesondere die künstliche Intelligenz (KI) die Zukunft der europäischen Bankenbranche und ihrer Mitarbeiter prägen?“, das von der Arix Business Intelligence GmbH (vormals Kantar) als Forschungspartnerbegleitet wurde. Unterzeichnet wurde die Erklärung im Rahmen der Abschlusskonferenz des Projekts in Brüssel.

 Die wichtigsten Punkte der gemeinsamen Erklärung im Überblick:

·     Definition von KI: Die Banken-Sozialpartner orientieren sich in ihrer Definition an der europäischen KI-Verordnung (AI Act). Danach sind KI-Systeme unabhängig und daher in der Lage, ohne Menschen Aufgaben auszuführen und Entscheidungen zu treffen; sie sind selbstlernend, also in der Lage, sich selbst etwas beizubringen und sich kontinuierlich zu verbessern; und sie haben Zugriff auf große Datenmengen, aus denen sie selbstständig lernen können.

·     Verantwortungsvoller Einsatz: Die Sozialpartner erkennen die zunehmende Verbreitung von KI im Bankensektor an und befürworten einen verantwortlichen, transparenten und unvoreingenommenen Einsatz, insbesondere bei personalbezogenen Funktionen.

·     Gesundheit und Sicherheit: Die Sozialpartner empfehlen regelmäßige gemeinsame Risikobewertungen von KI mit Blick auf die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

·     Ausbildung und Entwicklung digitaler Kompetenzen: Die europäischen Banken-Sozialpartner stimmen überein, dass kontinuierliche Weiterbildung nötig ist, um digitale Kompetenzen in den Belegschaften zu stärken. Sie fordern die Europäische Kommission und die nationalen Regierungen nachdrücklich auf, solche Schulungen zu finanzieren.

·     Digitale Rechte: Bestehende individuelle und kollektive digitale Rechte sollen nach dem Willen der europäischen Sozialpartner auch beim Einsatz von KI weiterbestehen.

·     Überwachung und Bewertung: Die europäischen Banken-Sozialpartner verpflichten sich, die Umsetzung der gemeinsamen Erklärung auf nationaler, auf Branchen- und Betriebsebene kontinuierlich zu überwachen und zu bewerten.

·     Sozialer Dialog: Die Unterzeichner sehen den sozialen Dialog auf allen Ebenen als wirksames und positives Instrument, um Arbeit bei fortschreitender Digitalisierung und beim Einsatz neuer Technologien menschengerecht zu gestalten. Die europäischen Banken-Sozialpartnerverpflichten sich, die Überwachung und Analyse der damit verbundenen Auswirkungen fortzusetzen. So ist zum Ende des aktuellen Arbeitsprogramms 2025/2026 eine umfassende Bewertung vorgesehen, wie die gemeinsame Erklärung umgesetzt wird.

 

 

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Berlin
Dr. Thomas A. Lange als Vorsitzender des AGV Banken wiedergewählt

Die Mitglieder im Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) haben am Freitag bei der turnusgemäßen Neuwahl des Vorstands Dr. Thomas A. Lange im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Er steht seit 2007 an der Spitze der National-Bank AG in Essen. Dem Vorstand des AGV Banken gehört er ebenfalls seit 2007 an, seit November 2022 als Vorsitzender.

Dr. Thomas A. Lange: „Für die einstimmige Wahl und das damit ausgedrückte Vertrauen bin ich dankbar. Das ist eine gute Grundlage für konstruktive und partnerschaftliche Verhandlungen zum Nutzen unserer Beschäftigten in der Gehaltstarifrunde 2024.“

Aus dem AGV-Vorstand ausgeschieden ist Reinhard Klein (Bausparkasse Schwäbisch Hall AG), der zum Jahresende in den Ruhestand geht. Die Mitgliederversammlung des AGV Banken dankte ihm für sein Engagement im Verband. Auf ihn folgt Mike Kammann, Vorstandsmitglied und designierter Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Die Mitgliederversammlung des AGV Banken hat alle weiteren Mitglieder des Verbands-Vorstands in ihren Ämtern bestätigt. Dem Vorstand des AGV Banken gehören damit an:

  • Dr. Thomas A. Lange, National-Bank AG (Vorsitzender)
  • Markus Bolder, M.M. Warburg & CO KGaA (stv. Vorsitzender)
  • Sabine Mlnarsky, Commerzbank AG (stv. Vorsitzende)
  • Dr. Denise Bauer-Weiler, UBS Europe SE
  • Marion Höllinger, Unicredit Bank AG
  • Mike Kammann, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
  • Dr. Ralph Müller, ING-Diba AG
  • Christian Sewing, Deutsche Bank AG
  • Dr. Patrick Trutwein, IKB Deutsche Industriebank AG
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2023
Berlin
AGV Banken ehrt die jahrgangsbesten Ausgebildeten

Der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) hat am Freitag im Rahmen seiner Mitgliederversammlung die jahrgangsbesten Ausgebildeten im Berufsbild Bankkaufleute geehrt. Staatssekretär Dr. Rolf Schmachtenberg (Bundesarbeitsministerium) und der AGV-Vorsitzende Dr. Thomas A. Lange übergaben den Nachwuchskräften ihre Auszeichnungen. „Diese engagierten jungen Menschen haben hervorragende Leistungen gezeigt und sind ein Vorbild für die vielen guten Nachwuchskräfte im privaten Bankgewerbe“, so Dr. Thomas A. Lange.

Mit der Auszeichnung unterstreicht der Verband die hohe und zunehmende Bedeutung der Ausbildung in der Branche; im vergangenen Jahr haben die privaten Banken ihr Ausbildungs-Engagement für Bankkaufleute um fast 20 Prozent gesteigert. „Wir haben weiterhin einen großen Bedarf an hoch qualifizierten Nachwuchskräften und bieten jungen Menschen eine hervorragende Ausbildungsqualität, anspruchsvolle Tätigkeiten und gute Perspektiven“, so Dr. Thomas A. Lange.

Der soeben vereinbarte neue Nachwuchskräfte-Tarifvertrag bietet Berufseinsteigern attraktive Konditionen, etwa Lernmittelzuschüsse, unbefristete Übernahme unter üblichen Bedingungen, attraktive Ausbildungsvergütung und Zusatzleistungen für dual Studierende. Und die 2020 verabschiedete neue Ausbildungsordnung für Bankkaufleute macht den Berufseinstieg im Bankgewerbe noch digitaler, kunden- und praxisorientierter.

Ausgezeichnet wurden folgende Nachwuchskräfte:

  • Marina Tropmann (Deutsche Bank)
  • Jannis Kemper (Oldenburgische Landesbank)
  • Alina Lörincz (Commerzbank)
  • Murat Sahin (Commerzbank)
  • Tim Hofsendermann (Commerzbank)
  • Rubin Romeo Raithel (M.M. Warburg)
  • Louis Hugo Damm (M.M. Warburg)
  • Katharina Sohl (Oldenburgische Landesbank)
  • Armend Kemper (Deutsche Bank)
  • Julia Ihle (Targobank)
  • Manesh Khullar (Targobank)

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Tarifpolitik

Zukunftspaket

Die Tarifparteien im privaten Bankgewerbe haben sich auf zwei bedeutende Tarifverträge sowie weitere Regelungen zur Modernisierung der Verbandstarifverträge geeinigt. Nach über dreieinhalb Jahren haben der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) sowie die Gewerkschaften Verdi und DBV ihre Verhandlungen über einen eigenständigen Nachwuchskräfte-Tarifvertrag und einen Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung nach dem Sozialpartnermodell Betriebsrente erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus haben sich die Sozialpartner darauf verständigt, tarifliche Arbeitsfreistellungen auch auf nichteheliche Lebensgemeinschaften zu erstrecken und Entgeltumwandlung auch für das Leasing zum Zwecke nachhaltiger Mobilität (z.B. für E-Bikes) zu ermöglichen. Alle Regelungen treten zum 1. Dezember 2023 in Kraft.

Dr. Thomas A. Lange, Vorsitzender des AGV Banken: „Das ist ein guter Tag für die Sozialpartnerschaft in der Kreditwirtschaft und ein Meilenstein in der Fortentwicklung der Verbandstarifverträge. Mit diesem Zukunftspaket unterstreichen Arbeitgeber und Gewerkschaften ihren Handlungswillen, wenn es darum geht, die Arbeit im privaten Bankgewerbe zeitgemäß und attraktiv zu gestalten.“ Dafür gelte allen Beteiligten großer Dank, beim Sozialpartnermodell zusätzlich dem BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes als durchführender Versorgungseinrichtung.

Alle Details finden Sie in unserer Pressemitteilung.

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Das war 2022

Tarifabschluss, neue Verbandsstruktur, neuer Vorsitzender, erweiterte Geschäftsführung, dazu viele aktuelle arbeits- und sozialpolitische Themen von Mobilarbeit bis Inflationsausgleichs-Prämie – es war viel los in 2022. Unser Rückblick auf ein bewegtes AGV-Jahr.

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Unsere besten Ausgebildeten

Der AGV Banken hat die jahrgangsbesten Ausgebildeten 2022 ausgezeichnet. Sie haben hervorragende Leistungen gezeigt und sind ein Vorbild für die vielen guten Nachwuchskräfte im privaten Bankgewerbe.

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