
Frankfurt/Main, den 4. Mai 2012
Banken-Tarifverhandlungen nach dritter Runde ohne Ergebnis beendet - Arbeitgeber: Unveränderte Gehaltsforde-rung von Verdi blockiert Fortgang der Verhandlungen
Die Tarifparteien im privaten und öffentlichen Bankgewerbe sind am Freitagmorgen auch nach dem dritten Termin der diesjährigen Tarifrunde ohne Ergebnis auseinandergegangen. In den rund vierzehnstündigen Gesprächen haben sich beide Seiten in den Sachthemen zwar aufeinander zubewegt. Nach dem ersten Gehaltsangebot der Arbeitgeber zeigte sich aber, dass die Vorstellungen der Tarifparteien zu weit auseinander lagen. „Verdi hat bis zuletzt auf Gehaltsforderungen in einer Höhe beharrt, die in der aktuellen Branchenlage nicht darstellbar sind“, sagte Ulrich Sieber, Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber. Thomas Christian Buchbinder, Vorsitzender der Tarifgemeinschaft öffentlicher Banken: „Bei Verdi muss ein Umdenken einsetzen, sonst rückt ein Tarifabschluss in weite Ferne.“ Mehr...
Berlin, 30. April 2012
Banken-Arbeitgeber: Verdi muss den Weg für eine Tarifeinigung freimachen
Vor Beginn der dritten Tarifverhandlungsrunde im Bankgewerbe am 3. Mai in Frankfurt/Main fordern die Arbeitgeber die Gewerkschaft Verdi auf, ihr umfangreiches Forderungspaket aufzuschnüren und damit den Weg für eine Tarifeinigung freizumachen. „Wir können erst dann über Gehalt reden, wenn Verdi die Tarifagenda bei den Sachthemen deutlich verkürzt“, sagt Ulrich Sieber, Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber. Insbesondere sei es nicht nachvollziehbar, warum Verdi weiter einen Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz und Tarifregelungen zu Konsequenzen aus dem Anlegerschutzgesetz fordere. „Beide Themen sind bereits gelöst, es gibt hier keinen weiteren tariflichen Regelungsbedarf“, sagt Thomas Christian Buchbinder, Vorsitzender der Tarifgemeinschaft öffentlicher Banken. Mehr...
Frankfurt/Main, den 29. März 2012
Banken-Arbeitgeber: Weg bis zu einer Tarifeinigung noch weit
Die Tarifverhandlungen für das private und öffentliche Bankgewerbe sind auf den 3. Mai 2012 vertagt worden. Die Banken-Arbeitgeber teilten nach der zweiten Gesprächsrunde am Donnerstag in Frankfurt am Main mit, es gebe zwar erste Bewegung in einzelnen Punkten, allerdings sei der Weg bis zu einer Tarifeinigung noch weit. Mehr...
Berlin, 28. März 2012
Banken-Arbeitgeber: Komplexes Forderungspaket von Verdi belastet die Tarifrunde unnötig
Die Banken-Arbeitgeber fordern die Gewerkschaft Verdi auf, die laufende Tarifrunde nicht länger mit komplexen und zum Teil gelösten Sachthemen zu belasten. Das betreffe insbesondere die Themen Gesundheitsschutz und Umgang mit dem Anlegerschutzgesetz. „Unsere Branche ist weiter in einer schwierigen Lage. In dieser Situation brauchen wir keine Diskussionen zu Themen, die nicht auf die Tarifebene gehören, sondern Sache der einzelnen Unternehmen sind. Wir sollten uns auf das Wesentliche konzentrieren“, sagt Ulrich Sieber, Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber, vor dem zweiten Verhandlungstermin
(29. März 2012 in Frankfurt/Main). Mehr...
Berlin, 1. März 2012
Banken-Arbeitgeber: Tarifparteien müssen in schwierigen Zeiten Beitrag zur Stabilisierung der Branche leisten
Die Banken-Arbeitgeber haben zum Auftakt der Tarifrunde 2012 an die gemeinsame Verantwortung der Tarifparteien appelliert, in schwierigen Zeiten einen Beitrag zur Stabilisierung der Branche zu leisten. Angesichts der schlechten Branchenkonjunktur wiesen sie die Gehaltsforderungen der Gewerkschaften Verdi, DBV und DHV (6,0 bzw. 5,5 Prozent) als unrealistisch zurück. "Die Staatsschuldenkrise und die deutlich verschärfte Regulierung stellen uns vor enorme Herausforderungen. Dem müssen wir in dieser Tarifrunde gerecht werden", sagt Ulrich Sieber, Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber. Mehr...
Berlin, 1. März 2012
Fakten und Hintergründe zur Banken-Tarifrunde 2012
Wie wirkt sich die Konjunktur auf das Bankgewerbe aus?
Wie ist die Branchenlage? Welche Faktoren beeinflussen die Gehaltsfindung? Wie sind die Arbeitsbedingungen im privaten Bankgewerbe?
Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen über die Banken als Arbeitgeber liefert eine Publikation des AGV Banken.
"Banken-Tarifrunde 2012 - Fakten und Hintergründe" zum Download
Berlin, 28. Februar 2012
Banken-Arbeitgeber: Schwache Branchenkonjunktur engt Spielraum in der Tarifrunde 2012 erheblich ein
Vor dem Start der Tarifrunde 2012 im privaten und öffentlichen Bankgewerbe am 1. März verweisen die Arbeitgeber auf die besonderen Probleme in der Branche und fordern die Gewerkschaften zu einer maßvollen Lohnpolitik auf. Seit Jahresbeginn hätten sich die Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr noch einmal deutlich verschlechtert. Zusätzlich belaste das höchst unsichere Marktumfeld die Ertragskraft der Banken unverändert stark. Mehr...
Berlin, 18. Januar 2012
Banken Arbeitgeber: Verdi-Forderung angesichts schwieriger Branchenlage unrealistisch
Die Banken-Arbeitgeber haben die Gehaltsforderung der Gewerkschaft Verdi in Höhe von 6,0 Prozent für die anstehende Tarifrunde (Beginn: 1. März) als unrealistisch zurückgewiesen. Ein solcher Wert wecke falsche Erwartungen und werde der schwierigen Branchenlage nicht gerecht. „Die Branche unterliegt einer Sonderkonjunktur, die den Verteilungsspielraum erheblich einschränkt“, sagt Banken-Verhandlungsführer Ulrich Sieber. Mehr...
Berlin, 16. Dezember 2011
Kreditwirtschaft: Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Ziel
Für das deutsche Kreditgewerbe ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Ziel. Das unterstreicht eine neue Broschüre zum Thema, die das Bundesfamilienministerium in enger Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden der Branche herausgebracht hat. Im privaten Bankgewerbe sind Maßnahmen einer familienbewussten Personalpolitik bereits weit verbreitet, insbesondere flexible Arbeitszeitmodelle und Hilfen bei der Kinderbetreuung.
Pressemitteilung vom 16.12.2011 zur neuen Broschüre
Broschüre „Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Kreditgewerbe“ zum Download
Themenseite Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit den Schwerpunktthemen
familienbewusste Arbeitszeiten und Wiedereinstieg in den Beruf
Berlin, 15. Dezember 2011
Krankenstand im Kreditgewerbe gegen den Trend rückläufig
Das Kreditgewerbe bleibt in Deutschland die Branche mit dem niedrigsten Krankenstand und hat diese Spitzenposition im vergangenen Jahr ausgebaut: Während die Arbeitsunfähigkeitstage pro Kopf gegenüber dem Vorjahr in der Gesamtwirtschaft um 2,8 Prozent gestiegen sind, sanken sie im Kreditgewerbe um 3,8 Prozent. Durchschnittlich 10,1 Tage waren Beschäftigte bei Kreditinstituten im Jahr 2010 arbeitsunfähig, das ist ein Drittel weniger als im Durchschnitt aller Branchen (14,8 Tage). Mehr...
Berlin, 5. Oktober 2011
Jahresbericht des AGV Banken 2010/2011
Der AGV Banken hat seinen aktuellen Jahresbericht 2010/2011 veröffentlicht. Neben den aktuellen tarifpolitischen Themen und der Entwicklung im Arbeits- und Sozialrecht widmet sich der
Bericht ausführlich dem Thema "Familienbewusste Arbeitszeiten". Der Sonderteil zeigt, was das private Bankgewerbe unternimmt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu erleichtern. Mehr...
Berlin, 28. Juni 2011
Personalbestand im Kreditgewerbe leicht rückläufig
Die Zahl der Beschäftigten im deutschen Kreditgewerbe ist im Jahr 2010 leicht zurückgegangen. Gegenüber 2009 sank der Personalbestand um 0,9 Prozent auf 657.100 (Vorjahr 663.000). Im privaten Bankgewerbe waren zum Jahresende 2010 rund 179.000 Menschen beschäftigt. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist auf über 28 Prozent gestiegen. Mehr...
Berlin, 1. Juli 2010
Moderater Beschäftigungsrückgang im Kreditgewerbe
Die Zahl der Beschäftigten im deutschen Kreditgewerbe ist im Jahr 2009 über alle Bankengruppen hinweg moderat um 1,8 Prozent auf 663.000 (Vorjahr: 675.000) gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) in seiner aktuellen Beschäftigtenerhebung. Mehr...
Frankfurt am Main, 10. Juni 2010
Tarifeinigung im Bankengewerbe: Umfangreiches Vertragspaket vereinbart
Frankfurt/Main, 17. Mai 2010
Banken-Tarifverhandlungen vertagt
Die Tarifverhandlungen für das private und öffentliche Bankgewerbe sind am Montag ohne Ergebnis auf den 9. Juni in Frankfurt vertagt worden. Trotz intensiver Gespräche zu allen Themen, die in konstruktiver Atmosphäre mit den Gewerkschaften Verdi, DBV und DHV geführt wurden, habe es noch keine Annäherung gegeben, teilten die Arbeitgeber nach der zweiten Verhandlungsrunde mit. Zu den komplexen Themen (Gesundheitsschutz, Rationalisierungsschutz) haben die Tarifparteien detaillierte Gespräche aufgenommen. Die Positionen liegen aber unverändert auseinander.
12. Mai 2010
Banken-Arbeitgeber: Verdi-Forderung zu Vertriebssteuerung und Gesundheitsschutz steht Tarifeinigung im Weg
Die Banken-Arbeitgeber rufen die Gewerkschaft Verdi auf, von ihren Forderungen zum Umbau der Vertriebssteuerung und zum Gesundheitsschutz abzurücken und den Weg für eine Tarifeinigung frei zu machen. Die Vorschläge seien keine Basis für weitere Verhandlungen zu diesem Themenkomplex, erklärten die Arbeitgeber vor dem zweiten Termin der laufenden Tarifrunde, der für kommenden Montag (17. Mai) in Frankfurt/Main angesetzt ist. Mehr...
19. April 2010
Banken-Arbeitgeber: Verdi-Vorschläge bedeuten Eingriff in Führungs- und Geschäftsentscheidungen
Die von der Gewerkschaft Verdi im ersten Termin der Tarifrunde 2010 geforderten Tarifregelungen zu Vertriebssteuerung und Gesundheitsschutz führen in die falsche Richtung, so die Banken-Arbeitgeber. Die Regelungen liefen auf einen Eingriff in Führungs- und Geschäftsentscheidungen hinaus. Das gelte insbesondere für die Forderung, betriebliche Kommissionen einzurichten, die nach dem Willen von Verdi "über alle Maßnahmen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen" entscheiden sollen. "Entscheidungen müssen die treffen, die auch für das Ergebnis verantwortlich sind - also die Geschäftsleitung", sagte Ulrich Sieber, Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber. Verdi wolle so zudem die betriebliche Zusammenarbeit neu regeln und führe damit die in Jahrzehnten bewährte Mitbestimmung ad absurdum. Mehr ...
15. April 2010
Banken-Arbeitgeber rufen zu maßvoller und pragmatischer Tarifrunde auf
Mit einem Aufruf zu maßvollen und pragmatischen Verhandlungen gehen die Arbeitgeber in die Tarifrunde 2010 im privaten und öffentlichen Bankgewerbe, die am kommenden Montag, 19. April, in Berlin beginnt. Die Finanzmarktkrise sei noch nicht vorbei und werde auf absehbare Zeit noch zu weiteren erheblichen Belastungen führen. 2010 werde erneut ein schwieriges Bankenjahr. Mehr...
2. Februar 2010
Banken-Arbeitgeber: Lohnzurückhaltung ist das Gebot der Stunde
Die Banken-Arbeitgeber sehen für die anstehende Tarifrunde (Beginn: 19. April) nur geringen Verteilungsspielraum. Deshalb sei Lohnzurückhaltung das Gebot der Stunde. „Die Mitarbeiter der Banken haben ein schwieriges Jahr hinter sich. Aber wir müssen realistisch sein: Die Krise ist noch nicht vorbei, und wir müssen alles tun, um Arbeitsplätze langfristig zu sichern“, sagte Banken-Verhandlungsführer Ulrich Sieber. Mehr ...
25. September 2009
Ulrich Sieber neuer Vorsitzender des AGV Banken
Die Mitglieder im Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) haben am Freitag Ulrich Sieber, Vorstandsmitglied der Commerzbank AG, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt turnusgemäß von Heinz Laber (Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG). Mehr…
25. September 2009
Neu: Jahresbericht des AGV Banken 2008/2009
Der AGV Banken hat seinen Jahresbericht 2008/2009 veröffentlicht. Neben aktuellen tarifpolitischen Themen und Informationen zum Arbeits- und Sozialrecht widmet sich der Bericht in diesem Jahr ausführlich dem Thema "Wiedereinstieg in den Beruf". Ein Sonderteil zeigt, was das private Bankgewerbe unternimmt, um Mitarbeiter nach familienbedingter Pause zu fördern. Mehr zum Thema familienbewusste Personalplitik im Bankgewerbe...
23. Juli 2009
Höchste Ausbildungsqualität im Bankgewerbe
Die Ausbildung im Bankgewerbe erhält Bestnoten vom Nachwuchs: Angehende Bankkaufleute beurteilen die Qualität ihrer Ausbildung besser als Azubis in allen anderen Berufsgruppen. Besonders positiv bewerten die jungen Banker die Ausbildung im Betrieb. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung. Mehr…
23. Juni 2009
Beschäftigung im privaten Bankgewerbe 2008 fast unverändert
Zum Jahresende 2008 arbeiteten 189.400 Menschen im privaten Bankgewerbe; das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang um 850 Personen oder 0,4 Prozent. Damit ist die Beschäftigung in dieser Bankengruppe trotz der schlechten Branchenkonjunktur weitgehend stabil geblieben. Im gesamten Kreditgewerbe ging der Personalbestand etwas stärker, insgesamt aber ebenfalls moderat zurück (minus 0,8 Prozent auf 675.000). Mehr…
22. April 2009
Banken-Arbeitgeber: verantwortungsvoller Tarifabschluss in äußerst schwieriger Branchenlage
Zehn Monate nach Beginn der Verhandlungen haben sich die Tarifparteien im privaten und öffentlichen Bankgewerbe am Mittwochabend auf einen neuen Tarifvertrag mit 22-monatiger Laufzeit (bis Ende April 2010) geeinigt: Nach vier Leermonaten (Juli bis Oktober 2008) erhöhen sich die Gehälter rückwirkend zum 1. November 2008 um 2,5 %. Im Februar 2010 erhalten die Beschäftigten zusätzlich eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro (Auszubildende: 50 Euro).
Ausführliche Informationen zum Tarifabschluss finden sie hier.
19. Januar 2009
Banken erneut mit niedrigstem Krankenstand
Das Kreditgewerbe bleibt die Branche mit dem niedrigsten Krankenstand: Bankmitarbeiter fehlten im Jahr 2007 durchschnittlich nur 8,6 Tage wegen Krankheit. Dieser Wert liegt um ein Drittel unter dem Durchschnitt aller Branchen (12,8 Tage), so der aktuelle BKK-Gesundheitsreport. Während der Krankenstand gesamtwirtschaftlich erstmals seit Jahren wieder leicht angestiegen ist, blieb das Niveau im Kreditgewerbe unverändert.Ausführliche Informationen zur Gesundheitssituation im Kreditgewerbe finden Sie hier.
Informationen zum Krankenstand in den ersten 9 Monaten 2008 finden Sie im Mitgliederbereich (Login rechts oben auf dieser Seite) unter „Argumente zu Unternehmensfragen“.


