Tarifverträge im Bankgewerbe

Im Bankgewerbe gelten sieben Tarifverträge:

  • Der Manteltarifvertrag (MTV). Er regelt die allgemeinen Arbeitsbedingungen, insbesondere
    • den räumlichen, fachlichen und personellen Geltungsbereich des Tarifs
    • die Arbeitszeitdauer (39 Stunden) und deren Gestaltung 
    • die Abgrenzung der Tarifgruppen und die zugehörigen Tätigkeitsbeispiele die Höhe der Sonderzahlungen ("13. Gehalt")
    • den Urlaub (6 Wochen) 
    • die Kündigungsmodalitäten
    • sowie die Möglichkeit von Tarifabweichungen ("Härtefallkausel").
  • Der Gehaltstarifvertrag (für 9 Tarifgruppen mit max. 11 Berufsjahren).
  • Der Tarifvertrag zur leistungs- und / oder erfolgsorientierten Vergütung. Dieser eröffnet den Instituten eine teilweise Umgestaltung und Differenzierung der Tarifgehälter nach individueller Leistung.
  • Der Vermögensbildungs-Tarifvertrag auf der Basis einer Jahresleistung von  480 €.
  • Das Rationalisierungsschutzabkommen
  • Der Vorruhestands-Tarifvertrag. Dieser ermöglicht ein Ausscheiden 1-2 Jahre  vor dem frühestmöglichen Rentenbeginn bei 70 Prozent der bisherigen Monatsbezüge
  • Der Altersteilzeit-Tarifvertrag. Dieser eröffnet den Instituten die Umsetzungsvariante der sogenannten Blockbildung (Altersteilzeit)

Die Tarifverträge umfassen außerdem:

  • Rahmenregelung zu Langzeitkonten
  • Öffnungsklausel zur Beschäftigungssicherung (31-Stunden-Klausel)